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  FFH-Verträglichkeitsstudien

Rechtliche Grundlage ist die am 21. Mai 1992 eingeführte Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie des Rates der Europäischen Gemeinschaften (Rat der Europäischen Gemeinschaften 1992).

Ihr Ziel ist die Ausweisung und Sicherung eines kohärenten europäischen ökologischen Netzes von besonderen Schutzgebieten (Art. 3 Abs. 1 FFH-Richtlinie). Das dadurch aufzubauende Schutzgebietssystem „Natura 2000“ umfasst FFH-Gebiete gemäß Richtlinie92/43/EWG (FFH-RL) sowie Vogelschutzgebiete gemäß Richtlinie 79/409/EWG (VS-RL). Auf Bundesebene wird die Richtlinie durch den § 19 Abs. (2) und (3) im BNatSchG berücksichtigt.

Im Falle von Vorhaben, die potentiell negative Auswirkungen auf die Schutzgebiete haben könnten, ist in FFH-Verträglichkeitsprüfungen zu prüfen, inwiefern es mit den Zielen des jeweiligen Schutzgebietes vereinbar ist.

Auf Landesebene NRW ist die Anwendung der FFH-Richtlinie und die Umsetzung der gesetzlichen Regelungen der §§ 31-36 BNatSchG zu „Natura 2000“ im RdErl. des MUNLV v. 13.04.2010 geregelt worden (VV Habitatschutz). Arbeitshilfe bietet der Leitfaden des MKULNV "Berücksichtigung charakteristischer Arten der FFH-Lebensraumtypen in der FFH-Verträglichkeitsprüfung", welcher mit Erlass vom 19.12.2016 eingeführt wurde.

 

Referenzen FFH-Verträglichkeitsstudie

DatumUntersuchungMaßnahmeRäumliche Zuordnung
2018FFH-VorprüfungEinleitungsgenehmigung in den Bonner Randkanal: Kläranlage und RÜB, ErftverbandBornheim-Hersel
2017FFH- und VogelschutzgebietsprüfungHallenneubau, WerkserweiterungAlfter
2006FFH-VerträglichkeitsstudieRegenklärbecken Urdenbacher KämpeDüsseldorf
2003FFH-VorprüfungSanierung Flussstau BeyenburgWuppertal
2000FFH-VerträglichkeitsstudieSanierung der Ronsdorfer TalsperreWuppertal